Astrologie

Die kurze Antwort

Astrologie deutet den Himmel zum Zeitpunkt deiner Geburt: Sonne, Mond, Aszendent und die Planeten standen an bestimmten Stellen, und aus ihrem Zusammenspiel entsteht ein Bild deiner Anlage. Dein Sternzeichen ist dabei nur die Stellung der Sonne, ein Zwölftel des Ganzen. Hier findest du die einzelnen Stellungen erklärt und Rechner, mit denen du deine eigenen gratis bestimmst.

Planetenstand heute · 03.09.2026Mond in Stier · Saturn, Neptun und Pluto rückläufig

Die einzelnen Stellungen

Schlag nach, was deine bedeutet.

Sternzeichen

Wofür du gesehen werden willst und was dich im Kern antreibt.

Mondzeichen

Was du brauchst, um dich geborgen und genährt zu fühlen.

Venuszeichen

Wie du liebst, was dich anzieht und was dir guttut.

Aszendent

Wie du auf andere wirkst und wie du Neuem begegnest.

Geburtshoroskop

Dein vollständiges Geburtshoroskop

Die Seiten hier erklären jede Stellung für sich. Wie sie bei dir zusammenspielen, steht im Geburtshoroskop: berechnet aus Geburtsdatum, Geburtszeit und Geburtsort, in verständlicher Sprache gedeutet und innerhalb von 24 Stunden per E-Mail zugestellt.

Fünf Abschnitte, fünf Fragen

  • Woher dein Antrieb kommt und was ihn bremst
  • Was du brauchst, um zur Ruhe zu kommen
  • Warum deine Beziehungen dieses eine Muster haben
  • Wo dich deine Arbeit trägt und wo sie dich auslaugt
  • Worauf du zusteuerst, wenn du nichts änderst

Zum Nachprüfen, nicht nur zum Glauben

Im Faktenteil steht jede Stellung mit Zeichen und Grad auf die Bogenminute: Sonne im Krebs (5°46’), dazu Häuser, Aszendent und rückläufige Planeten. Wer will, prüft jede Zahl gegen eine beliebige Ephemeride nach.

Und es bleibt gültig: Dein Geburtsbild verändert sich nicht, die Deutung ist damit auch in zehn Jahren noch die richtige Ausgangslage.

CHF 49 einmalig

Kein Abo. Per E-Mail innerhalb von 24 Stunden.

Du möchtest ein Horoskop verschenken? Hier geht es zum Gutschein.

Mehr zum Thema

Was Astrologie beschreibt

Jemand erzählt dir in drei Sätzen, wie er auf Streit reagiert, und du erkennst dich überhaupt nicht darin wieder. Ihr habt dasselbe Sternzeichen. Genau da merken die meisten zum ersten Mal, dass die Sonne allein wenig erklärt.

Festgehalten wird beim Blick zurück der ganze Himmel deines Geburtsmoments. Worauf du zusteuerst, liest sich an der Sonne ab; was du brauchst, um dich sicher zu fühlen, am Mond. Wie du Nähe suchst und was dir an Menschen gefällt, hängt an der Venus. Und wie du auf andere wirkst, bevor du ein Wort gesagt hast, das ist der Aszendent.

Vorhersagen steckt darin keine. Beschrieben werden Neigungen, die Richtung also, in die du kippst, wenn nichts dagegen spricht. Zwei Menschen mit demselben Mondzeichen führen völlig verschiedene Leben und erkennen sich trotzdem in derselben Beschreibung wieder.

Wie ein Geburtsbild entsteht

Drei Angaben genügen, und sie sind unspektakulärer, als viele erwarten: Datum, Uhrzeit und Ort deiner Geburt.

Wie scharf das Bild wird, entscheidet dabei die Uhrzeit. Über das Datum liegen die langsamen Stellungen ohnehin fest, aber der Aszendent wandert alle zwei Stunden ein Zeichen weiter und der Mond wechselt alle zweieinhalb Tage. Zwei Stunden Unterschied auf der Geburtsurkunde ergeben also ein anderes Bild. Fehlt die Zeit ganz, bleibt trotzdem das meiste bestimmbar, nur Aszendent und Häuser nicht.

Dass auch der Ort dazugehört, leuchtet spätestens ein, wenn man denselben Moment von Zürich und von Sydney aus betrachtet. Gerechnet wird bei uns mit der Swiss Ephemeris, derselben Datenbasis, mit der auch astronomische Software arbeitet.

Warum dein Sternzeichen nur ein Zwölftel ist

Zeitschriften-Horoskope teilen die Menschheit in zwölf Gruppen und behaupten dann, allen Waagen stehe am Donnerstag dasselbe bevor. Kein Wunder, dass viele Astrologie für Unsinn halten.

Der Fehler liegt nicht im Verfahren, sondern in der Reduktion.

Zehn Himmelskörper, zwölf Tierkreiszeichen, zwölf Häuser, dazu die Winkel zwischen ihnen: Wer das alles berücksichtigt, kommt auf eine Zahl von Kombinationen, die sich praktisch nicht wiederholt. Selbst am selben Tag Geborene haben verschiedene Bilder, sobald ein paar Stunden dazwischen liegen.

Deshalb sind die Seiten hier nach einzelnen Stellungen sortiert. Du kannst dein Mondzeichen nachschlagen, ohne etwas über deine Venus zu wissen.

Dein Geburtsbild und der Himmel von heute

Wer zum ersten Mal ein Tageshoroskop neben einer Geburtsdeutung liest, wundert sich meistens, dass die beiden kaum etwas miteinander zu tun haben. Der Eindruck täuscht nicht.

Was du bei der Geburt mitbekommen hast, bleibt: der Himmel deiner ersten Sekunde, unveränderlich für den Rest deines Lebens. Was ein Horoskop daneben beschreibt, ist die Bewegung von heute, also wo die Planeten gerade stehen und in welchem Winkel sie deine Geburtsstellungen treffen. Transite heisst das im Fachjargon.

Erst beides zusammen ergibt einen Sinn. Ein Tageshoroskop, das nur dein Sternzeichen kennt, kann unmöglich wissen, was heute deinen Mond berührt. Wo die Planeten in diesem Augenblick stehen, siehst du oben in der Himmelsansicht.

Häufige Fragen zur Astrologie

Was ist der Unterschied zwischen Sternzeichen und Geburtsbild?

Dein Sternzeichen ist die Stellung der Sonne an deinem Geburtstag, also eine einzige Angabe. Das Geburtsbild hält alle Stellungen fest, die es zu diesem Zeitpunkt gab: Mond, Aszendent, Venus, Mars und die übrigen Planeten, dazu ihre Winkel zueinander. Deshalb erkennen sich zwei Menschen mit demselben Sternzeichen oft kaum wieder.

Brauche ich meine genaue Geburtszeit?

Für Sonne, Venus und die meisten Planeten reicht das Datum. Der Aszendent wechselt etwa alle zwei Stunden und der Mond alle zweieinhalb Tage, beide brauchen also die Uhrzeit. Steht sie nicht auf deiner Geburtsurkunde, kannst du sie beim Zivilstandsamt deines Geburtsorts anfragen; ohne sie bleibt der grössere Teil des Bildes trotzdem bestimmbar.

Ist Astrologie wissenschaftlich belegt?

Die Berechnung ja, die Deutung ist etwas anderes, und das mit Absicht. Wo Sonne, Mond und die Planeten zum Zeitpunkt deiner Geburt standen, in welchem Zeichen und in welchem Haus, das kommt aus exakter Wissenschaft und lässt sich auf die Bogenminute nachprüfen. Was diese Stellungen über einen Menschen erzählen, ist hingegen eine Deutungstradition, die seit Jahrtausenden darin geübt ist, Menschen zu beschreiben. Ihre Sprache ist die der Selbsterkenntnis, nicht die der Vorhersage. Ein gutes Horoskop ist darum ein Spiegel und kein Orakel.

Wo fange ich an, wenn ich nichts über Astrologie weiss?

Beim Mondzeichen. Es beschreibt, was du brauchst, um dich sicher zu fühlen, und ist meistens die Stellung, in der sich Menschen zuerst wiedererkennen. Danach lohnt sich der Aszendent, weil er erklärt, warum andere dich manchmal anders einschätzen, als du dich selbst siehst.

Was kostet die Berechnung?

Nichts. Mondzeichen, Venuszeichen und Aszendent kannst du hier gratis und ohne Anmeldung bestimmen, ebenso den aktuellen Planetenstand ansehen. Kostenpflichtig ist nur die ausführliche persönliche Deutung, die alle Stellungen zusammen betrachtet.

Was bedeuten die Häuser in einem Geburtsbild?

Die zwölf Häuser teilen das Bild in Lebensbereiche: Arbeit, Beziehungen, Zuhause und so fort. Während die Zeichen beschreiben, wie etwas wirkt, sagen die Häuser, wo im Alltag es sich zeigt. Sie hängen an der Geburtszeit und lassen sich ohne diese nicht bestimmen.