Warum es ohne Uhrzeit nicht geht
Stell dir zwei Kinder vor, die am selben Tag im selben Spital zur Welt kommen, eines um vier Uhr früh, das andere kurz nach dem Mittag. Dasselbe Sternzeichen, aber mit grosser Sicherheit zwei verschiedene Aszendenten. Der Grund ist die Drehung der Erde: Innerhalb von 24 Stunden steigt jedes der zwölf Zeichen einmal am östlichen Horizont auf, im Schnitt ein neues etwa alle zwei Stunden.
Je nach Jahreszeit und geografischer Breite steigen manche Zeichen schneller auf und andere langsamer, in unseren Breiten dauert das zwischen rund einer und knapp drei Stunden. Genau deshalb verlangt der Rechner alle drei Angaben: Das Datum sagt, wo die Sonne stand, Zeit und Ort sagen, welches Zeichen gerade über den Horizont kam.
Wo du deine Geburtszeit herbekommst
Falls du deine Geburtszeit nicht auswendig weisst: In der Schweiz wird sie bei der Geburt amtlich festgehalten. Du findest sie in deiner Geburtsurkunde, und das Zivilstandsamt deines Geburtsorts kann sie dir nennen, wenn kein Dokument mehr auffindbar ist. Oft wissen auch Eltern oder Geschwister die Zeit noch erstaunlich genau.
Auf die Minute genau ist ideal, eine Viertelstunde Unschärfe ändert das Ergebnis aber meistens nicht. Nur wenn deine Geburt genau in die Minuten fällt, in denen ein Zeichen ins nächste übergeht, entscheidet die exakte Zeit. Der Rechner zeigt dir in jedem Fall das Zeichen, das zu deiner Angabe gehört.
Nach der Berechnung
Unter deinem Ergebnis führt ein Link zur passenden Seite, vom Aszendenten Widder bis zum Aszendenten Fische. Dort liest du, wie diese Aussenseite im Alltag aussieht: beim ersten Eindruck, im Auftreten und in der Art, wie du auf Neues zugehst.
Und wenn du tiefer einsteigen willst: Im persönlichen Horoskop von Luraaya steht dein Aszendent im Zusammenhang mit Sonne, Mond und allen Planeten deines Geburtsbilds. Die Deutung dazu kommt per E-Mail, der Einstieg ist gratis.