Wie du liebst
Du nimmst die Hand deines Gegenübers mitten auf der Strasse, du erzählst Freunden begeistert von dem Menschen, den du gernhast, du machst aus einem gewöhnlichen Abend ein kleines Fest. Deine Zuneigung versteckst du nicht, du machst sie deutlich und gern auch sichtbar. Halbe Sachen liegen dir nicht: Wenn du jemanden magst, soll er das spüren, in offenen Worten, in grossen Gesten, in der Art, wie du für ihn einstehst.
Diese Wärme zieht Menschen an und gibt einer Beziehung etwas Strahlendes, an dem sich beide aufrichten. Sie erklärt auch, warum in deinem Umfeld selten jemand rätselt, wo er bei dir steht. Wen du magst, der weiss es, und wen du nicht magst, meistens auch.
Was dich anzieht
Jemand betritt einen Raum und zieht ohne Mühe die Blicke auf sich, und du spürst sofort ein Funkeln. Dich zieht Ausstrahlung an, eine gewisse Grosszügigkeit, ein Mensch, neben dem du gern stehst und auf den du stolz sein kannst. Wer sich kleinmacht oder geizig ist, lässt deine Begeisterung schnell abkühlen.
Du magst es, wenn dir jemand offen zeigt, dass er dich besonders findet. Bewunderung ist für dich kein Beiwerk, sondern Teil davon, wie sich Liebe für dich richtig anfühlt. Und was du bekommst, gibst du grosszügig zurück, denn du feierst die Menschen, die du gernhast, von Herzen.
In Beziehungen
Zu zweit tretet ihr füreinander ein, und du zeigst gern auch nach aussen, dass ihr zusammengehört. Ein Kompliment vor anderen, ein stolzer Blick, das offene Bekenntnis: solche Momente halten zwischen euch etwas Lebendiges. Loyalität bedeutet dir viel, du stehst klar zu deinem Menschen und erwartest dasselbe zurück.
Weniger schön wird es, wenn dein grosszügiges Geben mit der Zeit als selbstverständlich genommen wird. Ein Gegenüber, das selten zeigt, dass es dich besonders findet, lässt deine Begeisterung verblassen. Wo ihr einander offen bewundert und eure Beziehung gemeinsam feiert, bleibt zwischen euch dieses Strahlen, das dich trägt.
Warum deine Zuneigung nicht schwankt
Hast du dich einmal für jemanden entschieden, bleibst du dabei, auch wenn es unbequem wird. Wankelmut ist selten dein Problem, eher das Gegenteil. Das hat mit der Bauart des Zeichens zu tun: Feuer, aber festes Feuer, in der Astrologie also Wärme, die nicht flackert, sondern anhält. Deine Art zu lieben hat deshalb etwas Zuverlässiges, das man ihr auf den ersten Blick kaum zutraut.
Es macht dir etwas aus, wenn dein Mensch sich vor anderen kleinmacht. Du willst ihn strahlen sehen, nicht aus Ehrgeiz, sondern weil du ihn dann besser lieben kannst. Über den Löwen herrscht die Sonne, jener Punkt im Horoskop, der für Kern und Selbstwert steht, und das färbt auf deine Art zu lieben ab: Zuneigung und Anerkennung gehören für dich zusammen, im Geben wie im Nehmen. Ein Partner, der sich selbst nicht mag, bringt dich mit der Zeit in eine Rolle, die dir nicht liegt, nämlich die des dauernden Aufrichters.
Trennungen ziehen sich bei dir hin. Selbst wenn längst klar ist, dass es nicht mehr passt, hältst du an dem Bild fest, das ihr einmal abgegeben habt. Dieselbe Beständigkeit, die deine Liebe verlässlich macht, macht auch das Loslassen zäh. Am ehesten löst sich der Knoten, wenn du dir eingestehst, dass der Glanz weg ist, statt ihn noch einmal herstellen zu wollen.
Woran du Freude hast
Ein festlich gedeckter Tisch, ein Geschenk, das du mit Hingabe ausgesucht hast, ein Abend, an dem ihr euch richtig schön macht: Genuss heisst für dich, das Leben ein bisschen grösser zu feiern. Schön findest du, was Glanz hat und was Freude teilbar macht. Sparsam zurückhalten ist nicht dein Stil, wenn es um die Menschen geht, die dir wichtig sind.
Grosse Gesten machen dir Freude, das Schenken oft mehr noch als das Beschenktwerden. Du magst es, jemandem ein Strahlen ins Gesicht zu zaubern, und du gönnst dir und anderen das Besondere gern. In gemeinsamer Freude blühst du auf.
Wo es für dich schwierig wird
Heikel wird deine Liebe da, wo sie sich zu sehr danach richtet, ob dein Gegenüber dich genug bewundert. Bleibt die offene Zuneigung aus, wirst du entweder fordernd oder kühlst gekränkt ab. Dahinter steht der Wunsch, in der Liebe wirklich gesehen zu werden, und der ist nicht kleiner, wenn du ihn verschweigst.
Leichter wird es, wenn deine Freude an der Beziehung nicht allein am Applaus deines Gegenübers hängt. Ein Kompliment ist dann ein schönes Geschenk und nicht der einzige Grund, warum du strahlst. Menschen mit dieser Venusstellung erkennt man mit den Jahren oft daran, dass sie ihre Wärme genauso freigebig verschenken wie früher und dabei viel weniger nachzählen.