Planetenstand heute

Der Planetenstand sagt, in welchem Tierkreiszeichen jeder Himmelskörper gerade steht, von der Erde aus gesehen. Unten siehst du ihn nicht als Tabelle, sondern als Himmel, den du drehen und durch die Zeit schieben kannst.

Die Himmelskarte für diesen Moment, in 3D

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So bedienst du LURAAYA Vision6 kurze Schritte

Der erste Schritt ist der wichtigste. Ohne deine Geburtsdaten siehst du den Himmel, aber nicht dich darin.

  1. Geburtsdaten eintragen

    Beim Öffnen fragt dich ein Kasten nach Datum, Uhrzeit und Geburtsort. Kennst du die Uhrzeit nicht, setz den Haken bei Zeit unbekannt. Dann fehlen nur Aszendent und Häuser. Deine Geburtsplaneten liegen danach als weisse Punkte im Himmel. Ändern kannst du die Daten jederzeit, links im Kasten Geburt.

  2. Links unter Eingaben einstellen

    Links liegt die Spalte Eingaben. Oben steht Blick in den Himmel. Dort setzt du Datum, Uhrzeit und Ort des Moments, den du gerade ansiehst. Darunter steht Ansicht. Dort blendest du ein und aus, was du sehen willst: Häuser, Transitaspekte, Bewegungsspuren, Mondknoten, Fixsterne. Zuunterst führen zwei Knöpfe zurück zu Jetzt oder zu deinem Geburtsmoment. Auf dem Telefon ist die Spalte zugeklappt. Ein Tipp auf Eingaben holt sie hervor.

  3. Die Perspektive wählen

    Drei Knöpfe im Kasten Ansicht zeigen dieselben Planeten aus drei Blickwinkeln. 3 Dimensional zeigt den Himmel als Kugel um die Erde. Von oben legt ihn flach hin, mit dem Aszendenten links, wie im Horoskoprad. Von der Erde stellt dich an den Ort aus Blick in den Himmel. Du schaust von dort nach oben. Was unter dem Horizont steht, siehst du nicht.

  4. Drehen, zoomen, heranfliegen

    Am Telefon: ein Finger schiebt, zwei Finger zoomen und drehen. Am Rechner: Ziehen schiebt, Strg und Ziehen dreht, das Mausrad zoomt. Ein Doppeltipp oder Doppelklick auf einen Planeten fliegt hin.

  5. Durch die Zeit fahren

    Unten liegt der Zeitverlauf. Ein Tipp klappt ihn auf. Der Regler schiebt den Moment. Die Knöpfe darüber setzen die Spanne, von einem Tag bis zu zehn Jahren. Der Abspielknopf lässt die Zeit von selbst laufen. Dann siehst du, wie die Planeten aufeinander zulaufen und wieder auseinandergehen.

  6. Eine Verbindung anklicken

    Jede farbige Linie zwischen zwei Planeten ist ein Transit. Klick sie an. Dann siehst du, um welchen Winkel es geht, wann er exakt wird und wie lange er anhält. Die Marken auf dem Zeitstrahl führen dich zu diesen Momenten.

Der Himmel, wie er in diesem Moment aussieht

Du trittst abends vor die Tür und siehst einen hellen Punkt tief im Westen. Ob das die Venus ist oder der Jupiter, lässt sich von blossem Auge kaum entscheiden. Genau diese Frage beantwortet die Ansicht weiter unten: du drehst die Kugel, bis du in dieselbe Richtung schaust, und die Beschriftung sagt dir, was dort steht.

Was du dabei siehst, ist keine Grafik nach Schema, sondern die tatsächliche Lage. Jeder Körper sitzt auf seiner ekliptischen Länge, also genau in dem Zeichen und Grad, in dem er in diesem Augenblick steht. Die Positionen kommen aus Swiss Ephemeris, derselben Rechengrundlage, mit der auch die Horoskope von Luraaya entstehen.

Ungewohnt ist zuerst, dass die Erde in der Mitte liegt und nicht die Sonne. Das ist Absicht. Ein Horoskop beschreibt, was von der Erde aus zu sehen ist, und nur in dieser Sicht stimmen Zeichen, Häuser und Winkel mit dem überein, was in deinem Geburtsbild steht.

Welche Planeten rückläufig sind und warum

Schalte die Bewegungsspuren ein und spul ein paar Monate vor. Dann fällt auf, dass die Bahn mancher Körper eine Schleife zieht: sie werden langsamer, bleiben stehen, laufen ein Stück zurück und drehen wieder um. Genau diese Phase heisst rückläufig, und die Marken auf der Spur sitzen an ihren Wendepunkten. Wer gerade rückläufig ist, erkennst du am kleinen Zeichen neben dem Planetennamen.

Rückwärts läuft dabei niemand wirklich. Die Erde überholt den äusseren Planeten auf der Innenbahn, so wie ein Zug auf dem Nachbargleis kurz rückwärts zu fahren scheint, wenn der eigene schneller wird. Für die Deutung ist das trotzdem bedeutsam, weil ein rückläufiger Planet dieselbe Stelle dreimal berührt statt einmal.

Am Zeitstrahl siehst du, wann so ein Durchgang exakt wird. Bei langen Zeiträumen blendet er nur noch die langsamen Körper ein, weil ein Monddurchgang über zehn Jahre auf einen Bruchteil eines Millimeters zusammenschrumpfen würde.

Was der laufende Himmel mit deinem Geburtsbild macht

Interessant wird der aktuelle Stand erst, wenn du ihn neben deine eigenen Positionen legst. Trag dein Geburtsdatum ein, und die weissen Punkte zeigen, wo die Körper bei deiner Geburt standen. Sie bleiben stehen, während der farbige Himmel darum weiterläuft.

Wo beide in einen bestimmten Winkel zueinander geraten, spannt sich eine Linie. Das ist ein Transit: ein laufender Körper trifft eine Stelle, die in deinem Bild fest steht. Klick eine Linie an, und du siehst, wann der Winkel exakt wird, wie lange er anhält und ob er sich gerade aufbaut oder schon abklingt.

Ohne Geburtszeit bleiben Aszendent und Häuser weg. Beide wandern im Tagesverlauf durch alle zwölf Zeichen, eine geschätzte Uhrzeit erzeugt also keine ungenauen Werte, sondern zufällige. Die Zeichen der Planeten stimmen trotzdem, und der laufende Himmel ohnehin.

Auf- und Untergang an deinem Ort

Wann heute Abend der Mond aufgeht, hängt nicht nur vom Datum ab, sondern davon, wo du stehst. Such deinen Ort im Feld links, und die Zeiten richten sich danach. Zwischen Bern und Hamburg liegen dabei mehr als nur ein paar Minuten.

In der Ansicht von der Erde siehst du denselben Zusammenhang als Bild: die Linie quer durch die Kugel ist dein Horizont, alles darüber steht gerade am Himmel, alles darunter ist unter der Erde. Spul die Zeit vor, und der Horizont wandert mit der Erddrehung, rund fünfzehn Grad je Stunde. Die Gestirne gehen dabei sichtbar auf und unter.

Und was heisst das für dich?

Die Ansicht zeigt dir, welcher Transit gerade läuft und wie lange er anhält. Was er in deinem Leben bedeutet, schreibt dir Luraaya regelmässig auf, für dein Geburtsbild und in deiner Sprache.

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Häufige Fragen

Was ist der Planetenstand?

Der Planetenstand ist die Aufstellung, in welchem Tierkreiszeichen und in welchem Grad jeder Himmelskörper zu einem bestimmten Zeitpunkt steht, von der Erde aus gesehen. Er ändert sich fortlaufend: der Mond wechselt das Zeichen etwa alle zweieinhalb Tage, Pluto bleibt über ein Jahrzehnt im selben.

Welche Planeten sind gerade rückläufig?

Das siehst du direkt in der Ansicht: rückläufige Körper tragen ein kleines Zeichen neben ihrem Symbol. Schaltest du die Bewegungsspuren ein, wird auch die Schleife sichtbar, die dazu gehört, samt der Stelle, an der die Richtung wechselt.

Was bedeutet ein Transit?

Ein Transit ist ein bestimmter Winkel zwischen einem laufenden Körper und einer Position aus deinem Geburtsbild. Weil manche Planeten eine Schleife laufen, kann derselbe Transit dreimal exakt werden. Wie lange er anhält, hängt vom Körper ab: beim Mond sind es Stunden, bei Pluto Jahre.

Brauche ich meine Geburtszeit?

Für den laufenden Himmel nicht. Willst du dein eigenes Bild danebenlegen, tragen die Planetenzeichen auch ohne Uhrzeit. Nur Aszendent und Häuser brauchen sie zwingend, weil beide im Tagesverlauf durch alle zwölf Zeichen wandern.

Woher kommen die Positionen?

Aus Swiss Ephemeris, dem Standard für astronomische Berechnungen in der Astrologie. Es wird nichts im Browser geschätzt und nichts aus einer Tabelle abgelesen: jede Position wird zum angefragten Zeitpunkt frisch gerechnet, für den Ort, den du eingetragen hast.

Kostet die Ansicht etwas?

Nein. Den Himmel drehen, durch die Zeit fahren und die Positionen ablesen ist frei. Die persönliche Deutung, was ein Transit für dich bedeutet, gehört zum Horoskop von Luraaya.

Wo steht der Mond heute?

Das liest du direkt in der Ansicht ab: der Mond trägt seinen Namen, und der Ring darum sagt, in welchem Tierkreiszeichen er gerade steht. Er wechselt es etwa alle zweieinhalb Tage und damit schneller als jeder andere Körper. Trägst du deinen Ort ein, siehst du zusätzlich, wann er dort aufgeht und untergeht.

Wie sehe ich, welche Transite gerade bei mir laufen?

Trag dein Geburtsdatum ein. Deine Geburtspositionen erscheinen dann als weisse Punkte, und jede farbige Linie dazwischen ist ein laufender Transit. Ein Klick darauf sagt, wann der Winkel exakt wird und wie lange er anhält.

Warum steht die Erde in der Mitte und nicht die Sonne?

Weil ein Horoskop beschreibt, was von der Erde aus zu sehen ist. Nur in dieser Sicht stimmen Tierkreiszeichen, Häuser und Winkel mit dem überein, was in einem Geburtsbild steht. Ein Modell mit der Sonne in der Mitte wäre astronomisch richtig und für die Deutung unbrauchbar.

Funktioniert LURAAYA Vision auf dem Handy?

Ja. Die Himmelskarte ist für den Finger gebaut: einer schiebt, zwei zoomen und drehen. Eingaben, Details und Zeitverlauf starten zugeklappt, damit der Himmel das Bild füllt, und gehen mit einem Tipp auf. Der Knopf über der Ansicht öffnet sie über den ganzen Bildschirm.